Neuigkeiten

Unterleider Medien ist Betatester des neuen Hochleistungs-Digitaldrucksystem Versafire EP

May 03, 2018

Heidelberg stellt neues Hochleistungs-Digitaldrucksystem Versafire EP vor 

02.05.2018

  • Stabilität, Produktivität und Integrationsmöglichkeiten begeistern den Betatester Unterleider Medien Gruppe
  • Durchgängige Farbstabilität vom ersten bis letzten Bogen dank der neuen Inline-Kalibrierung 
  • Neue Formate und Mediaverarbeitung bieten weitere Anwendungsmöglichkeiten

„Die neue Versafire EP produziert äußerst stabil mit konstant hoher Geschwindigkeit“, fasst Marcus Unterleider, Geschäftsführer der Unterleider Medien Gruppe zusammen. Die Firma mit Sitz in Rödermark testet das neue Hochleistungs-Digitaldrucksystem der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) seit mehreren Wochen. 

Die Versafire EP baut auf der bewährten Plattform der Versafire CP auf und ist konsequent an den Kundenbedürfnissen in der grafischen Branche weiterentwickelt worden. Wie die vor kurzem neu vorgestellte Versafire EV 
(Presseinformation vom 20. März 2018) wurde die Versafire EP für eine flexible Produktion und eine maximale Leistungsfähigkeit ausgerichtet. Beide Maschinenmodelle von Heidelberg zeichnen sich durch das Prinect Digital Frontend (DFE) und eine intuitive Benutzeroberfläche aus, die Pre-Press-Arbeiten erleichtert. Das Prinect DFE verwendet die bewährte Heidelberg Renderer-Technologie für die Herstellung von Digital- als auch Offset-Druckprodukten. Das erlaubt bestmögliche Farb- und Formkonsistenz zwischen beiden Produktionswegen. „Mit den Maschinen der neuen Versafire Generation bieten wir unseren Kunden im Akzidenzdruck genau die richtige digitale Lösung für ihre jeweiligen Anwendungen an“, erklärt Stephan Plenz, Vorstand Digital Technology bei Heidelberg. „Die Versafire EV spielt ihre Stärke bei kreativen Anwendungen mit vielen Sonderfarben aus, die Versafire EP ist die Hochleistungsmaschine für hohes Volumen.“ 

Die Versafire EP gibt es als Vierfarbenmaschine mit redundanter Tonerversorgung und einer Ausstattung, die für eine stabile, sichere, effiziente und zuverlässige Produktion ausgerichtet ist. In Europa ist sie ab Juni verfügbar, weitere Märkte werden zeitnah folgen.

„Drucken allein reicht nicht mehr“

Die Unterleider Medien Gruppe beschäftigt über 50 Mitarbeiter und besteht aus drei Geschäftsbereichen: Der Druckproduktion mit Digital- und Offsetdruck, dem Lettershop für personalisiertes Marketing und der weltweiten Logistik. Damit liefern sie ihren Kunden aus den Branchen Banken, Versicherungen, Handel, Verlagen und Agenturen alles aus einer Hand. „Drucken alleine reicht heute nicht mehr, es werden Komplett-Dienst¬leistungen nachgefragt“, bestätigt Marcus Unterleider. „Wir sind seit Jahren auf Wachstumskurs und haben erst vor kurzem eine neue Halle für unsere Logistikleistungen gekauft.“ 

Marcus Unterleider hat schon früh auf den Digitaldruck gesetzt und auf eine integrierte Produktion mit dem Heidelberg Prinect Workflow. So arbeitet die Firma mit dem Prinect Web-to-Print-Manager bei den B-to-B-Shops und mit dem kürzlich installierten Prinect Production Manager im Druckbereich. Ziel ist es, sowohl die Offset- als auch die Digitaldruck¬systeme durch einen gemeinsamen Workflow zu integrieren. „Wir wollen ein Maximum an Automatisierung erreichen und kurzfristig entscheiden können, ob die eingehenden Daten auf den Suprasetter-Belichter geschickt werden oder direkt zum Digitaldruck“, umreißt Marcus Unterleider seine Strategie. Im Offsetdruck wird mit mehreren Speedmaster Maschinen von Heidelberg produziert. 

Hybridproduktionen werden in steigendem Maße im Druckmarkt nachgefragt

Kleinere Auflagen und personalisierte Aufträge laufen auf der Versafire EP oder der Linoprint C901. Bereits seit 2013 wird mit der Linoprint C901, der ersten Generation der Digitaldrucksysteme von Heidelberg, bei Unterleider gearbeitet. Mit der Versafire EP werden vor allem hohe Auflagen produziert – so etwa aktuell ein personalisierter Katalog mit einer Auflage von 20.000 Seiten. Der personalisierte Titel wird digital und der Inhalt wird im Offsetverfahren gedruckt. 

„Die Versafire EP zeichnet sich durch eine einfache Bedienung durch das neue Prinect DFE aus“, erklärt Marcus Unterleider. Erstmals ist es jetzt auch möglich, strukturierte Leinenpapiere in einer hohen Qualität zu bedrucken. Das neue Bannerformat von 1.030 mm Duplex und 1.260 mm Simplex ermöglicht eine Fülle neuer Anwendungen. So kann die Firma Unterleider einen 8-seitigen Flyer nun beidseitig und personalisiert in einem Durchgang bedrucken, was bisher in dieser Papierlänge nicht möglich war. 

Zuverlässigkeit und Sicherheit in der Produktion

Die Versafire EP produziert mit 115 beziehungsweise 135 Seiten A4 in der Minute und kann Papiere bis zu 450 g/qm verarbeiten. Die automatische Inline-Kalibrierung sorgt für höchste Farbkonstanz und zu dem Inline Register gibt es nun zusätzlich ein mechanisches Seitenregister, das für höchste Passergenauigkeit sorgt. 

(Pressetext Heidelberger Druckmaschinen)

Rückkehr